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OP-Nachsorge

Lilly, eine spanische Findelhündin, wurde im Alter von 1,5 Jahren an der linken Hüfte operiert. Danach lief sie sehr schlecht und die Muskulatur im linken Bein baute kräftig ab. Die Rekonvaleszenzzeit zog sich unendlich lange hin, Physiotherapie und Laserbehandlungen zeigten nur ganz geringe Fortschritte.

Die Besitzerin machte mich mit dem Fall vertraut. Da sie in Saarbrücken (Saarland) lebt, schien eine Behandlung durch mich eher unwahrscheinlich. Nachdem wir eine Weile hin- und hergeschrieben hatten und nachdem ich eine ausführliche homöopathische Repertorisation gemacht hatte, entschied sich die Besitzerin doch zu einem Besuch bei mir. Sie reiste im Wohnmobil an und blieb ganze fünf Tage. So konnte ich Lilly an fünf aufeinanderfolgenden Tagen behandeln.

Zunächst einmal machten wir eine Bewegungsstudie:

 

Man sieht sehr deutlich, dass Lilly das linke Hinterbein nicht belastet und „unrund“ läuft. Sie überkötet auch, d.h., sie setzt das Pfötchen nicht richtig auf, sondern schleift es über den Boden.

Sie bekam einen Laufschuh, damit die Pfote nicht auch noch wund wird.

Ich verabreichte Lilly ein homöopathisches Mittel in hoher Potenz und akupunktierte sie jeden zweiten Tag. Dazwischen gab ich ihr Reiki. Nach vier Tagen (also zweimal Akupunktur und zweimal Reiki) lief sie so:

Es ist noch lange nicht gut, aber die Besitzerin ist dennoch sehr erfreut über dieses fast normale Laufbild. Mir fällt auf, dass die Hündin im Pass läuft, d.h. sie muss noch eine Weile weiterbehandelt werden, da gibt es noch eine unbehandelte Problematik. Ich habe Lilly daher an eine Kollegin im Saarland verwiesen, die meinen Behandlungsansatz fortführen wird. Die Besitzerin wird mich über den weiteren Heilungsprozess am Laufenden halten.